Heiligkreuzgebirge
Das Heiligkreuzgebirge gilt als einer der ältesten Gebirgszüge in Polen. Es liegt im süd-östlichen Teil des Landes. Sein Name stammt von den Relikten des Heiligen Kreuzes, die im Kloster Święty Krzyż auf dem Gipfel des Łysiec-Berges aufbewahrt werden.
Das Gebiet ist mit den Tannen- und Buchenwäldern bewachsen. Im seinem zentralen Teil befindet sich der Świętokrzyski-Nationalpark, dessen Reichweite den höchsten Gebirgszug des Heiligkreuzgebirges – Łysogóry (Kahle Berge) mit seinen höchsten Bergen – Łysica und Łysiec umfasst.
Touristisch ist das Land sehr interessant. Die Höhle Raj gilt als einer der am meisten besuchten Anziehungspunkte der Świętokrzyskie-Woiwodschaft. Jedes Jahr kommen die Touristen an, um ihre charakteristische Tropfsteinausstattung: die Stalaktiten und Stalagmiten zu bewundern. Die Beleuchtung der Höhle gewährleistet eine gute Sehweite und unvergessliche Eindrücke.
Aus dem Aussichtsturm des Schlosses in Chęciny hat man eine Möglichkeit, die Schönheit des Heiligkreuzgebirges zu bewundern. Das Königsschloss wurde zur Wende des 13. und 14. Jahrhunderts errichtet und gilt als ein Wahrzeichen der Stadt Chęciny.
Der ethnographische Park – das Freilichtmuseum in Tokarnia ist ein Teil des Museums des Kielcener Dorfes in Kielce, dessen Aufgabe ist, die wertvollsten Denkmäler der Volkskultur (vor allem das Bauwesen) aufzubewahren. Auf seinem Gebiet kann man beispielsweise den Hof aus Suchedniów, die Kirche aus Rogów, den Glockenturm aus Kazimierza Wielka, die Windmühle aus Grzmucin, den Speicher aus Złota, die Schmiede und zahlreiche Gehöfte oder Bauernhäuser sehen.
Das Henryk-Sienkiewicz-Museum in Oblęgorek wurde dem Schriftsteller und Nobelpreisträger gelegentlich des 25. Jahrestages seiner literarischen Tätigkeit gewidmet.
Der bekannteste Baum in Polen – die Bartek-Eiche in Zagnańsk ist auch beachtenswert. Die Berühmtheit erlangte er durch seine Größe und sein Alter – die Eiche ist etwa 650 Jahre alt.
Das Schloss Krzyżtopór in Ujazd wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Im Gebäude gibt es: 4 Türme – die Anknüpfung an die Jahreszeiten, 12 Säle – die Zahl der Monate, 52 Zimmer – die Zahl der Wochen und 365 Fenster, die die Zahl der Tage innerhalb eines Jahres symbolisieren sollen.